Fussball ein Gesundheitssport?

Fußball – das ist nicht nur die beliebteste Sportart in Deutschland, sondern hat auch die größte Vereinsdichte im Sport. Fast ein Jeder hat auch in seiner Jugend schon mal gegen das runde Leder gekickt oder für einen Fußballverein im Wettbewerb gespielt.Doch neben dem Wettkampf in organisierten Ligen des DFB und den zuständigen Landesverbänden gibt es auch immer wieder Hobbymannschaften und Freizeitkicker auf den grünen Plätzen zu beobachten. Denn Fußball wird nicht nur mehr im Sommer gespielt, sondern verlagert sich im Winter in die so genannten Indoor-Soccer Hallen, wo nach Lust und Laune gedribbelt, gepasst und geschossen werden kann. Es geht dabei vorrangig um den Spaß und hat weniger Zwangscharakter als ein Personaltraining, Aerobic oder fest terminierte Fitnesskurse.

Man trifft sich eben wie es die Zeit zu lässt und tut leistet dabei auch einen Beitrag für die eigene Gesundheit und für den Körper. Denn Fußball wird zwar mit den Beinen und Füßen gespielt, hat aber einen ganzheitlichen Trainingseffekt, bei dem sowohl die Rumpf- als auch Beinmuskulatur gestärkt werden. Auch die koordinativen Fähigkeiten werden beim Fußball trainiert, denn es muss in kürzester Zeit auf neue Anforderungen reagiert werden, die eine kognitive und motorische Abstraktionsleistung beim Spieler fördern. Und so ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Sportler Fußball als einen Gesundheitssport betrachten, der gleichzeitig auch noch die soziale Komponente der Gemeinschaft im Team fördert.

Doch bei aller getragener Euphorie dürfen die Gefahren beim Fußball – auch und besonders im Freizeitbereich – nicht ausser Acht gelassen werden. Besonders Sprunggelenksverletzungen, Bänderrisse, Prellungen und Zerrungen sind die Hauptverletzungsarten, die durch Fremdeinwirkung des Gegenspielers oder durch falsche Bewegungen auftreten können. Auch stellen die schnellen und kurzen Bewegungen eine erhöhte Belastung für die Gelenke dar, die besonders im Alter auftreten können. Bevor man also dauerhaft zum Freizeitfußball übergeht, sollte man ausreichend trainiert und erfahren sein, dass man Gefahren realistisch einschätzen kann. Das durchlesen der Leistungen seiner Krankenversicherung kann dabei auch nicht schaden, genauso wie das ausgiebige Warmmachen vor dem Spiel. So kann eine Verletzungen einfach und effektiv vorgebeugt, und Fußball als ein Gesundheitssport mit kalkulierbarem Risiko angesehen werden.

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